Kindheit ist Bewegungszeit

In keinem anderen Lebensabschnitt ist Bewegung so wichtig wie in der Kindheit. Die motorischen und koordinativen Fähigkeiten des Nachwuchses haben sich in den vergangenen Jahren trastisch verschlechtert. Studien zu Folge ist in Österreich bereits jedes dritte Kind im Alter von sieben Jahren Gesundheitsauffällig.

Der Grund ist die fehlende Bewegung im Alltag. Unsere Kleinen verbringen sitzend nicht nur den halben Tag in der Schule, die körperliche Passivität hat sich mittlerweile bei vielen auch auf die Freizeit ausgedehnt (Fernsehen, Computer, Play Station,…).

Kinder beim SparringDer Bewegungsmangel äußert sich vor allem in Muskel- und Haltungsschäden, Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen, Übergewicht oder Emotional-Sozialen Störungen. Um diese vorprogrammierten Schäden zu vermeiden versuchen wir beim Kinderkickboxen gezielt mit Dehnungs-,Haltungs- und Koordinationsübungen die Körperhaltung und Motorik zu trainieren. Ohne diese Belastungen können sich die Muskulatur und Knochen nicht entsprechend entwickeln, da die Bänder, Gelenke und Knochen unterfordert sind. Gleichzeitig wird mit dem Training auch erreicht das die Kinder ihren Schulstress abbauen können was sich natürlich besonders positiv auswirkt wenn sie vielleicht schon an Lernschwierigkeiten oder Konzentrationsschwächen leiden.

Natürlich spielt auch die Selbstverteidung beim Kickboxen eine wichtige Rolle. Das Training wird spielerisch gestaltet um die Kinder mit Spass und Motivation behutsam in die Bereiche des Kampfsports einzuführen. KinderkickboxenEs ist uns wichtig den Kindern zu vermitteln welche Auswirkungen Gewalt haben kann und das man mit ihr auf keinen Fall leichtfertig umgehen darf. Entgegen vieler Vorurteile mit denen der Kampfsport leider schon lange zu kämpfen hat, können wir ihnen versichern das beim Kickboxen keine Randalierer oder Schläger ausgebildet werden, sondern die positiven Werte wie Disziplin, Kameradschaft, Höflichkeit, Ehrgeiz und Selbstbewusstsein gefördert werden.